Erst vor wenigen Wochen hat die EDG mit Hilfe des ePilots den Internetauftritt optimiert. Zusätzlich bietet das Unternehmen nun eine barrierefreie Ausgabe an. Diese erleichtert Menschen mit unterschiedlichster Behinderung den Zugang zu Informationen und Angeboten.
Schon auf der Startseite kann der User über einen Hinweis-Button auswählen, welche Ausgabe er besuchen möchte. Als Button hat die EDG das international gültige Web Access Symbol gewählt, welches Barrierefreiheit symbolisiert.
In der barrierefreien Ausgabe unterstützt das Unternehmen nun den Einsatz sogenannter Assistiver Technologien (Software und Hardware, die speziell entwickelt wurde, um den Zugang zu Internetinhalten zu ermöglichen, z. B. Screenreader).
Für Sehbehinderte Relative Maßangaben des Bildschirms oder die Verwendung von relativen Einheiten für Schrift und Zeilenabstand ermöglichen es, dass der Benutzer den Text auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Die Schriftgröße kann in weitem Umfang individuell eingestellt werden. Damit verbunden sind spürbare Erleichterungen für Kurz- und Weitsichtige.
Anwendern Assistiver Technologien, wie z. B. von Screenreadern, bietet die Seite einen logisch strukturierten Inhalt, den sie mit allen Hilfsmitteln ihrer Technik nutzen können. Sprungmarken erlauben es, die Menus auf jeder Seite ganz oder teilweise zu überspringen. Bildelemente und Grafiken wurden durch Beschreibungen ergänzt, so dass Sprachsynthesizer eingesetzt werden können. Hiervon profitieren sehr stark Sehbehinderte und Blinde, denen unsere Informationen auch vorgelesen werden können. Farben sind grundsätzlich so eingesetzt, dass sie nur eine zusätzliche Orientierungshilfe bieten, während die volle Information auch ohne Farbwahrnehmung zur Verfügung steht.
Für motorisch Behinderte Anwender, die keine Computermaus benutzen können oder spezielle Tastaturen verwenden müssen, haben erfahrungsgemäß oft Schwierigkeiten bei der Navigation. Die EDG bietet beim Besuch der Website eine Navigation der kurzen Wege und erleichtert so den Zugang zu den Informationen. Die Menus sind zum großen Teil relativ kurz und enthalten nur die jeweils unbedingt nötigen Punkte. Nutzer assistiver Zugangstechnik können sie am Anfang jeder Seite leicht überspringen. Die Zahl der Links pro Seite wurde so gering wie möglich gehalten.
Für alle Veränderte Farbkontraste und der Verzicht auf Animationen und Soundeffekte bringen Verbesserungen für fast alle Besucher mit Behinderungen, z. B. Körperbehinderungen oder geistigen Einschränkungen.
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